Rotwild als „Taxi“
In Deutschland werden allein mit Kraftfahrzeugen jährlich fast 900 Milliarden Kilometer zurückgelegt – Tendenz steigend.
Die fortschreitende Zerschneidung der Landschaft durch Europas dichtestes Straßennetz ist eine der größten Gefahren für den Fortbestand wildlebender Tierarten. Wie diese Zerschneidung zumindest teilweise abgemildert werden kann und wo die Hauptprobleme liegen, war Thema der Kooperationsveranstaltung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume am 17. Mai in Flintbek. „Die Lebensraumzerschneidung ist eine Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt“, sagte LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch. Vor allem große Tierarten wie das Rotwild mit dem Bedarf großer unzerschnittener Lebensräume seien betroffen. Ihm komme als Leitart vor diesem Hintergrund eine große Bedeutung zu.
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