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22.02.2010 Notzeit in Bayern
In verschiedenen Landkreisen Bayerns wurde Anfang des Monats die Notzeit ausgerufen. Trotz des Fütterungsgebots in der Notzeit fütterten offenbar nur die wenigsten Revierinhaber ihr Wild.
Darauf machte ein Schreiben der Aktion Wald Wild Mensch aufmerksam, das an alle Landratsämter am 13. Februar versandt wurde. Insbesondere beanstandete Ludwig Fegg, Verfasser des Schreibens, die unterbliebene Fütterung auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten. „Diese (die Fütterung) wird jedoch im Unternehmen Bayerische Staatsforsten in manchen Forstbetrieben offensichtlich unterlassen und damit das Hungern bzw. Sterben des Wildes bewusst gesetzeswidrig provoziert.“, hieß es dazu in dem Schreiben. Er bat die Jagdbehörden außerdem die Jagdpächter in ihrem Zuständigkeitsbereich nochmals auf die Notzeit-Regelung hinzuweisen. Doch damit noch nicht genug: Laut der Webseite www.wald-wild-mensch.de führten einzelne Jagdpächter (im Landkreis Main-Spessart) bei verharschtem Schnee sogar noch Bewegungsjagden durch. -hei/pm-
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